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Weichenbau und Gleisbau Für die Weiche waren besondere Maßnahmen notwendig. Ein direkter Bau an Ort und Stelle
war nicht möglich, es hätte den Bauhofbetrieb zu sehr gestört. So wurden die Einzelteile (Schwellen, Kleineisen und Schienen) auf dem bereits liegenden Lokgleis ausgelegt, angepaßt, gebohrt und montiert. Die
umfangreichen Arbeiten zogen sich von September 2003 bis Mai 2004 hin, bei teilweise arg ungemütlichen Wetterbedingungen. Erschwerend kam hinzu, daß es sich ursprünglich um eine normalspurige Weiche handelte, die
demnach auf die 785 mm Spur angepaßt werden mußte. Die meisten Bauteile wurden von der Union-Gießerei im Jahr 1919 angefertigt, einige Teile bei Reparaturen aber ausgetauscht. Die Weiche teilt sich im wesentlichen
in zwei Bereiche, vorne die Zungen und hinten das Herzstück mit den Zwangsschienen. Diese beiden Bereiche wurden nach der Montage einzeln per Kran an ihre endgültige Position verfrachtet und ausgerichtet, danach
erfolgte der Bau der Verbindungsgleise zwischen Weiche und Lokschuppen. Beim anstrengenden Gleisbau wurden die Museumsbahner wesentlich vom Asbacher Bauhof 2 unterstützt, dessen Mannschaft kräftig mit anpackte.
Viele weitere Bilder vom Museum und dem Gleisbau befinden sich in den Galerien des Eisenbahnclubs Rhein-Sieg (ECRS) auf deren Webpage.
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